Der Vorfall wurde am Freitag den zuständigen Strafverfolgungsbehörden sowie der Landesdatenschutzbehörde Mecklenburg-Vorpommern gemeldet. Zur technischen Analyse und Bewältigung der Lage wurde ein auf IT-Forensik spezialisiertes Unternehmen eingebunden. In den zur Gruppe gehörenden Hotels Vju und Koopmanns auf Rügen, im Hotel Elephant in Weimar und in der Zentrale in Rostock kommt es nach wie vor zu Einschränkungen – so sind zum Beispiel teilweise Kassensysteme und die Telefonie der Rostocker Zentrale derzeit nur eingeschränkt nutzbar.
"Der allgemeine Hotelbetrieb läuft aber weiter, Reservierungen können ohne Einschränkungen getätigt werden, auch der E-Mail-Verkehr ist uneingeschränkt möglich", berichtet Winter gegenüber Hotel vor9. Wie der schadhafte Einfall auf einzelne Server möglich war, muss noch geprüft werden. Ebenso, ob mit dem Cyberangriff ein Erpressungsversuch verbunden war.
Pascal Brückmann
