Minijobs spielen nach Angaben des Dehoga im Gastgewerbe vor allem bei Einsätzen am Abend, am Wochenende und bei Veranstaltungen eine Rolle. Der Verband verweist auf Daten der Minijob-Zentrale, wonach nur für 5,3 Prozent der Minijobber ein Wechsel in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung infrage komme. Der Verband sieht durch beschlossene und geplante Belastungen das Beschäftigungsmodell gefährdet. Rund sieben Millionen Menschen hätten sich für einen Minijob entschieden. 95 Prozent von ihnen gingen einer Hauptbeschäftigung nach oder seien Schüler, Studenten oder Rentner.
Der Dehoga plädiert für eine Wochenarbeitszeit
Daneben drängt der Dehoga auf die im Koalitionsvertrag vereinbarte Wochenarbeitszeit. Dadurch sollen Beschäftigte an einzelnen Tagen länger arbeiten können, wenn sie dafür an anderen Tagen weniger arbeiten oder freihaben.
"Der Handlungsdruck wächst. Seit einem Jahr warten die Betriebe auf die Umsetzung zentraler wirtschaftspolitischer Zusagen der Bundesregierung", sagt Dehoga-Präsident Guido Zöllick.
