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Deutschland bleibt für US-Reisende ein gefragtes Ziel

Die USA bleiben ein wichtiger Markt für den Deutschland-Tourismus. Für 2026 erwartet die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) 3,17 Millionen Ankünfte, 0,5 Prozent mehr als 2025. Mehr als 60 Prozent der US-Gäste zählen zu den Segmenten Upscale Comfort oder Premium Luxury. Laut Daten des Kreditkartenunternehmens Visa geben sie in Deutschland mehr aus als Gäste anderer Quellmärkte.

Fast sieben Millionen Übernachtungen machten die USA 2025 zum zweitgrößten Quellmarkt für den Deutschland-Tourismus. Nach einer Studie von Appinio im Auftrag der DZT haben 58 Prozent der reiseaffinen US-Amerikaner Deutschland bereits besucht. Weitere 38 Prozent, die bisher nicht hier waren, können sich eine Reise vorstellen.

Dabei spielen Kulinarik, Architektur, regionale Traditionen und kulturelles Erbe eine Rolle. Jeweils mehr als 90 Prozent nennen diese Aspekte als wichtige Faktoren bei der Wahl eines Reiseziels. Fast die Hälfte verbindet Deutschland mit diesen Angeboten.

Deutschland punktet bei Image und Preis

83 Prozent der Befragten halten Deutschland für ein attraktives Reiseziel und 82 Prozent sehen eine Vielfalt touristischer Angebote. Jeweils 81 Prozent bewerten das Land als sicher beziehungsweise gastfreundlich. Drei Viertel bescheinigen Deutschland ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Für Hotels ist vor allem die Ausgabebereitschaft relevant. Mehr als 60 Prozent der Deutschland-Reisenden aus den USA ordnen sich den Segmenten Upscale Comfort oder Premium Luxury zu. Nach Einschätzungen basierend auf Auswertungen von Visa-Kreditkartendaten vom Juni dieses Jahres generieren Gäste aus den USA die höchsten Konsumausgaben in der Destination Deutschland.