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4. August 2026 | 07:00 Uhr
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Entlassungen bei Prism gehen weiter

Am letzten Freitag traf es das Vienna House in Leipzig: 15 der 45 Mitarbeiter wurde entlassen, wie ein Vertreter der Gewerkschaft NGG bestätigt. Die Kündigungen seien durch die Geschäftsleitung von Revo erfolgt, obwohl bereits der indische Prism-Konzern das Haus betreibe.

Insolvenz

Die Revo-Insolvenz sorgt weiterhin für große Unruhe in den betroffenen Hotels

Die NGG beklagt das Ausmaß der Kündigungen in den 24 ehemaligen Revo-Hotels, die von der Prism-Tochter Sunday übernommen wurden, und hält die verkürzte Kündigungsfrist von maximal drei Monaten auf Grundlage von § 113 der Insolvenzordnung für fragwürdig. Die Gewerkschaft begründet ihre Auffassung damit, dass Prism die Hotels bereits betreibt und Prism-Führungskräfte vor Ort sind.

Zudem bezweifelt die NGG, dass eine korrekte Sozialauswahl getroffen wurde. Den Mitarbeitern sollen teilweise auch neue Arbeitsverträge und Arbeitsanweisungen von Prism vorgelegt worden sein. Die Gewerkschaft hat angekündigt, die Mitarbeiter bei Kündigungsschutzklagen zu unterstützen.

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