Die NGG beklagt das Ausmaß der Kündigungen in den 24 ehemaligen Revo-Hotels, die von der Prism-Tochter Sunday übernommen wurden, und hält die verkürzte Kündigungsfrist von maximal drei Monaten auf Grundlage von § 113 der Insolvenzordnung für fragwürdig. Die Gewerkschaft begründet ihre Auffassung damit, dass Prism die Hotels bereits betreibt und Prism-Führungskräfte vor Ort sind.
Zudem bezweifelt die NGG, dass eine korrekte Sozialauswahl getroffen wurde. Den Mitarbeitern sollen teilweise auch neue Arbeitsverträge und Arbeitsanweisungen von Prism vorgelegt worden sein. Die Gewerkschaft hat angekündigt, die Mitarbeiter bei Kündigungsschutzklagen zu unterstützen.
