Die Hotelketten nutzen KI bisher vor allem für einzelne Aufgaben und Pilotprojekte. Für die Studie nannten 78 Unternehmen insgesamt 230 bereits umgesetzte Anwendungen. Sie reichen von Gästekommunikation und Revenue Management bis zu Marketing, Reservierung, Finanzen und internen Arbeitsabläufen.
Die deutlichsten Effekte zeigen sich bei der Produktivität. Fast sieben von zehn Befragten berichten von mehr Effizienz und Automatisierung. 59 Prozent sagen, dass Mitarbeiter dadurch mehr Zeit für höherwertige Aufgaben haben. Einen messbaren Return on Investment weisen bislang nur 13 Prozent nach.
Know-how bleibt größtes Hindernis
Das interne KI-Know-how bewerten die Unternehmen im Schnitt mit 3,4 von zehn Punkten. 56 Prozent nennen fehlende Expertise und Schulungen als wichtigste Hürde. Dahinter folgen die Integration in bestehende Systeme mit 38 Prozent und eine fehlende Strategie oder Roadmap mit 32 Prozent.
Bei der Umsetzung dominieren externe Lösungen. 60 Prozent der Nutzung entfallen auf öffentlich verfügbare Tools wie ChatGPT, weitere 27 Prozent auf Funktionen von Technologieanbietern.
KI soll stärker in die Buchung eingreifen
Jeweils 70 Prozent der Befragten sehen KI-Agenten und Buchungen über KI-Plattformen als wichtige Entwicklungsfelder. Ebenso viele erwarten zusätzliche Direktbuchungen über Kanäle wie ChatGPT oder Gemini. Systematisch beobachten bislang aber nur 22 Prozent, wie ihre Hotels in KI-generierten Suchergebnissen erscheinen.
