Airbnb erweitert sein Hotelangebot weltweit. Nach Angaben des Unternehmens wurden zuletzt Tausende Boutique- und unabhängige Hotels in mehr als 20 wichtigen Reisezielen auf die Plattform aufgenommen, darunter New York, Paris, London, Madrid, Rom und Singapur. Weitere Märkte sollen noch in diesem Jahr folgen.
Hotels wachsen schneller als Ferienunterkünfte
Für Airbnb erfüllen Hotels dabei mehrere Funktionen. Sie erweitern das Angebot in Städten, in denen das Angebot an Ferienunterkünften begrenzt ist, und bringen neue Kunden auf die Plattform. Rund 35 Prozent der Gäste, die erstmals ein Hotel über Airbnb buchten, reservierten innerhalb eines Jahres anschließend auch eine Unterkunft aus dem Homes-Angebot.
Umsatz wächst auf 3,1 Milliarden Euro
Airbnb steigerte den Umsatz im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf rund 3,1 Milliarden Euro. Der Wert der von Kunden getätigten Buchungen (Bruttobuchungswert) legte um 16 Prozent auf etwa 23,6 Milliarden Euro zu. Die Zahl der gebuchten Nächte wuchs um zehn Prozent. Der Nettogewinn erreichte rund 707 Millionen Euro, das bereinigte EBITDA (Gewinn vor Steuern und Abschreibungen) stieg auf knapp 1,1 Milliarden Euro.
