News für die Hotellerie

Neue Dehoga-Plattform wirbt für Erhalt der Minijobs

Der Dehoga warnt vor steigenden Kosten für Minijobs und rechnet für Arbeitgeber im Gastgewerbe mit Mehrbelastungen von fast 72 Millionen Euro pro Jahr. Mit einer neuen Mitmach-Plattform will der Verband über politische Vorhaben und deren Folgen informieren, Betroffene zu Wort kommen lassen und Druck auf die politischen Entscheidungsträger ausüben.

Laut Dehoga könnten die Arbeitgeberabgaben für gewerbliche Minijobs von 31 auf 42 steigen (Hotel vor9 berichtete). Das sei für die Betriebe nicht tragbar, so der Verband. Mit der neuen Plattform minijobs-erhalten.de will man die geplanten Veränderungen verhindern.

Fakten, Forderungen und Dokumente auf der neuen Plattform

Auf minijobs-erhalten.de bündelt der Verband politische Vorhaben, Fakten und Forderungen. Hinzu kommen ein Minijob-Check sowie Originaldokumente und Belege. Die Plattform soll zeigen, welche Änderungen geplant oder beschlossen sind und welche Auswirkungen sie nach Einschätzung des Dehoga in der Summe haben.

Der Dehoga fordert die Politik auf, weitere Belastungen der Minijobs zu stoppen: keine Pflegeversicherungsbeiträge, die Pauschsteuer bei zwei Prozent belassen, die Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge aussetzen und die Wahlfreiheit bei der Rentenversicherung sowie die bestehende Besteuerung erhalten. Vor weiteren Entscheidungen brauche es eine transparente Gesamtrechnung, so der Verband.

Minijobber und Unternehmer gesucht

Teil der Plattform sollen auch Erfahrungen von Minijobbern und Unternehmern sein. Sie können schildern, warum sie sich für diese Beschäftigungsform entschieden haben und welche Folgen steigende Belastungen für sie hätten. Wer seine Geschichte veröffentlichen möchte, kann sich an seinen Dehoga-Landesverband wenden.