Die Empco-Richtlinie, die hierzulande im Wesentlichen durch eine Änderung desGesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb umgesetzt wird, verbietet Werbung mit unbewiesenen, vagen Umweltaussagen wie "umweltfreundlich", "klimaneutral" oder "biologisch abbaubar" ohne konkreten Beleg und setzt zugleich strengere Regeln für Nachhaltigkeitssiegel. Zudem legt sie schärfere Maßstäbe an, wenn Unternehmen damit werben, von einem bestimmten Zeitpunkt an klimaneutral zu arbeiten.
Die konkreten Inhalte und Folgen der neuen Regeln erläutert Vandersanden, die mit ihrer Rechtsanwaltskanzlei touristische Akteure zur rechtssicheren Umsetzung der Empco-Anforderungen in der Tourismuswirtschaft berät, im aktuellen Podcast. Außerdem besprechen wir, was daraus für Fluggesellschaften, Kreuzfahrtunternehmen, Reiseveranstalter, Reisebüros, Hotellerie oder Incoming-Agenturen folgt.
Darüber hinaus erörtern wir, welche Konsequenzen sich aus den neuen Regeln für die zahlreichen touristischen Nachhaltigkeitssiegel im Markt und für ihre Nutzer ergeben. Und nicht zuletzt diskutieren wir die Chancen und Risiken, die die Richtlinie für die Unternehmen einerseits und ihre Kunden andererseits birgt.
Christian Schmicke
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