Zwischen 2019 und 2024 hat Seminaris Strukturen verändert, Entscheidungswege verkürzt und Verantwortung in die Hotels verlagert, schreibt Swoboda in seiner Abschiedsbotschaft. Hierarchien wurden abgebaut. Führung sollte weniger auf Kontrolle und mehr auf Vertrauen setzen. Aus diesem Prozess entstanden auch eigene Programme zu Ausbildung, Führung und Mitarbeiterentwicklung.
Seminaris ist kein Sanierungsfall
Dem Eindruck, der Betreiberwechsel sei aus Mangel an Erfolg notwendig geworden, widerspricht Swoboda. Seminaris sei kein Sanierungsfall gewesen. Vielmehr habe die Gruppe Strukturen vereinfacht, Kosten überprüft und Ressourcen neu verteilt. Dadurch erhielten die Hotels und das Mice-Geschäft Attraktivität für Betreiber. Die Veränderung der Eigentümerstruktur bezeichnet Swoboda als Entscheidung, die Seminaris nicht selbst bestimmen konnte.
Hoffnung auf Erhalt der Kultur
Der Abschied fällt Swoboda nach eigener Aussage schwer. Er hofft jedoch, dass Teile der entwickelten Arbeits- und Führungskultur auch unter der Regie von Belvilla fortbestehen oder an anderer Stelle neu interpretiert werden.
