In der Gesamtwirtschaft blicken 27 Prozent der abhängig Beschäftigten auf eine Einwanderungsgeschichte. Dazu zählt das Statistische Bundesamt Menschen, die selbst oder deren beide Elternteile seit 1950 nach Deutschland eingewandert sind. Grundlage sind Ergebnisse des Mikrozensus für 2025.
Die Köche liegen mit 56 Prozent an der Spitze
Unter den Köchen liegt der Anteil mit 56 Prozent mehr als doppelt so hoch wie im Durchschnitt aller Beschäftigten. Bei Servicekräften in der Gastronomie sind es 47 Prozent. Im Hotelservice haben 40 Prozent der Beschäftigten eine Einwanderungsgeschichte. Alle drei Berufsgruppen zählen laut Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit zu den Berufen, in denen Fachkräftemangel herrscht oder droht.
Die Aufenthaltsdauer beeinflusst Erwerbstätigkeit
Die Daten zeigen zudem, dass die Erwerbstätigkeit von Eingewanderten mit der Aufenthaltsdauer steigt. Unterschiede bestehen je nach Herkunftsregion und Geschlecht. Menschen aus EU-Staaten finden unter anderem durch Arbeitnehmerfreizügigkeit und die Anerkennung von Qualifikationen häufig früher Zugang zum Arbeitsmarkt.
