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Airbnb stockt Wohnstipendium für Studenten auf

Airbnb baut sein Wohnstipendium mit der TU Berlin aus und erhöht die Fördersumme auf 400.000 Euro. Bis zu 250 Studienanfänger, die nach Berlin ziehen, erhalten Gutscheine für eine vorübergehende Unterkunft. Airbnb will damit zeigen, dass die Plattform nicht nur für touristische Aufenthalte genutzt wird, sondern auch als Anbieter von Übergangsunterkünften eine Rolle spielt.

Bereits im ersten Jahr 2025/26 überstieg die Nachfrage das Angebot an Gutscheinen. Mit der Ausweitung will Airbnb mehr Studienanfängern die Wohnungssuche erleichtern. Das Unternehmen empfiehlt insbesondere Privatzimmer bei Gastgebern, die selbst in der Wohnung leben. Damit soll bereits vorhandener Wohnraum genutzt werden.

Kurzzeitvermietung über den Tourismus hinaus

Airbnb positioniert die Vermietung auf Zeit als Ergänzung zum klassischen Wohnungsmarkt. Laut einer vom Unternehmen beauftragten EU-weiten Umfrage haben mehr als 80 Prozent der Befragten schon einmal vorübergehend flexiblen Wohnraum benötigt. Besonders häufig werden Kurzzeitunterkünfte bei der Suche nach einer dauerhaften Wohnung (27 Prozent) sowie für Ausbildung und Studium (24 Prozent) genutzt.

Kathrin Anselm, Geschäftsführerin Zentral- und Osteuropa bei Airbnb kommentiert: "Mit dem Wohnstipendium geben wir Studierenden für ihre ersten Wochen eine verlässliche Unterkunft – und zeigen, was flexibles Wohnen über den Tourismus hinaus leisten kann: Es schließt die Lücke zwischen Ankommen und Bleiben, für Studierende genauso wie für Familien und Berufstätige in Übergangsphasen." 

Regulierung bleibt ein Thema

In Berlin müssen Airbnb-Inserate für Aufenthalte von weniger als drei Monaten seit 2023 die vorgeschriebene Registriernummer oder gesetzlich erforderliche Anbieterangaben enthalten. Seit 2026 übermitteln Plattformen zudem im Rahmen der EU-Verordnung monatlich Daten an die Bundesnetzagentur.

Die Kooperation mit der TU Berlin ist die erste Hochschulpartnerschaft von Airbnb in Deutschland. In Frankreich arbeitet das Unternehmen bereits mit mehreren Universitäten zusammen.