News für die Hotellerie

Generationenmix im Hotelteam richtig führen und nutzen

Verschiedene Generationen in Teams bringen unterschiedliche Erfahrungen und Erwartungen mit. Carmen Dücker (Foto), Geschäftsführerin von BWH Hotels Central Europe, sieht in dieser Vielfalt eine Chance für Unternehmen. Anstatt Unterschiede anzugleichen, sollen Führungskräfte das gegenseitige Lernen und die Stärken aller Altersgruppen gezielt fördern.

Unterschiede zwischen den Generationen zeigen sich bei Umgangsformen, Arbeitstempo und Kommunikation. So kann das Duzen zwischen Altersgruppen Nähe signalisieren oder als Mangel an Respekt wahrgenommen werden. Während erfahrene Beschäftigte auf Strukturen bauen, bringen jüngere Kräfte neue Perspektiven sowie Wissen zu Technologien ein.

Die Leitung ist gefordert

Jüngere Teammitglieder stellen Top-down-Entscheidungen häufiger in Frage. Das erfordert Transparenz in der Kommunikation. Entscheidungen und Zielvorgaben bleiben notwendig, ergänzt durch Zuhören und Erläutern von Beweggründen.

Einbindung der Kompetenzen

Flexibilität wird von allen Beteiligten eingefordert. Das Ziel besteht darin, verschiedene Arbeitsweisen zuzulassen und Fähigkeiten zusammenzuführen. In der Hotellerie treffen Generationen direkt aufeinander. Ein gemeinsames Ziel und der Austausch von Wissen stehen im Mittelpunkt der Führungsarbeit.