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Haushaltsausschuss lehnt mehr Geld für DZT ab

Die Grünen sind im Haushaltsausschuss mit ihrem Antrag gescheitert, die Bundesmittel für die Deutsche Zentrale für Tourismus 2027 auf 45 Millionen Euro zu erhöhen. CDU/CSU und SPD lehnten die zusätzlichen knapp 5,2 Millionen Euro ab. Der Regierungsentwurf sieht 39,8 Millionen Euro vor und damit knapp 800.000 Euro weniger als 2026.

Die Grünen begründen ihren Antrag mit gestiegenen Kosten und zusätzlichen Aufgaben der Deutschen Zentrale für Tourismus. Besonders die Auslandsbüros seien von Preissteigerungen betroffen. Hinzu kämen Anforderungen durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz.

Tourismuspolitiker Stefan Schmidt kritisierte die Ablehnung durch die Koalitionsfraktionen. Deutschland müsse sich im internationalen Wettbewerb weiterhin als nachhaltiges, sicheres und vielfältiges Reiseland positionieren. Dafür brauche die DZT eine ausreichende finanzielle Ausstattung.

Regierungsentwurf sieht Kürzung vor

Nach dem bisherigen Haushaltsentwurf soll die DZT 2027 rund 39,8 Millionen Euro erhalten. Die Grünen wollten den Ansatz um knapp 5,2 Millionen auf 45 Millionen Euro erhöhen.

Über den Bundeshaushalt 2027 ist damit noch nicht abschließend entschieden. Der finale Haushaltsentwurf soll am 27. November im Bundestag beschlossen werden.