Der Hotelkonzern setzte seine Expansion auch im dritten Quartal fort. In den vergangenen zwölf Monaten wuchs der Hotelbestand netto um drei Prozent. Zwischen Juli und September eröffnete Accor 63 Hotels mit knapp 9.000 Zimmern. Ende September umfasste das Portfolio 5.857 Hotels mit 885.219 Zimmern. In der Pipeline befanden sich weitere 1.628 Hotels mit mehr als 273.000 Zimmern. Das entspricht einem Plus von 9,5 Prozent.
Geschäft erholt sich nach Nahostkonflikt
Nachdem der Konflikt im Nahen Osten das zweite Quartal belastet hatte, entwickelte sich das Geschäft im dritten Quartal wieder positiver. Besonders in den Vereinigten Arabischen Emiraten zog die Nachfrage an. In den übrigen Regionen verlief die Entwicklung nach Angaben des Unternehmens im Rahmen der Erwartungen. Der RevPAR stieg konzernweit um 4,9 Prozent.
Besseres Jahresergebnis 2026 erwartet
Der Quartalsumsatz erreichte 1,503 Milliarden Euro und lag währungsbereinigt 7,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Zusammen mit einer strikten Kostenkontrolle veranlasste diese Entwicklung Accor dazu, die Ergebnisprognose anzuheben. Für 2026 erwartet der Konzern nun ein EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) zwischen 1,27 und 1,285 Milliarden Euro. Konzernchef Sébastien Bazin verwies dabei auf die Entwicklung der Luxus- und Lifestyle-Marken, die Marktposition in Wachstumsregionen sowie die Vertriebsplattform des Unternehmens.
