Airbnb hatte bereits im vergangenen Jahr mit Gegenwind durch zunehmende Konkurrenz bei Kurzzeitvermietungen zu kämpfen. Daran wird sich kurzfristig nichts ändern, wie die verhaltene Prognose für das Umsatzwachstum im ersten Quartal zeigt: Das Unternehmen rechnet mit einem Plus von vier bis neun Prozent. Die Marketingausgaben stiegen um 22 Prozent auf zwei Milliarden Euro, was rund 19 Prozent des Umsatzes entspricht.
Ausweitung des Geschäftsfeldes – aber wohin?
Bereits für 2024 hatte Chesky eine Ausweitung der Geschäftsfelder von Airbnb angekündigt. Nun hat er das Vorhaben auf das nächste Update der Plattform im Mai dieses Jahres verschoben. Nach wie vor bleibt das Airbnb-Mastermind vage, wenn es um Konkretes geht. Der Fokus soll auf der Vermittlung von Produkten liegen, die Verbraucher häufiger benötigen könnten. Und es werde auch um Dinge gehen, die Airbnb-Nutzer nicht suchen würden, orakelt Chesky und schlussfolgert: "Irgendwann werden wir uns immer weiter von unserem Kern entfernen."
Airbnb soll zur Alltagsanwendung werden
Airbnb wird jährlich auf rund 1,6 Milliarden Geräten genutzt, allerdings vergleichsweise selten. "Die Leute verwenden dies in der Regel ein- oder zweimal im Jahr, und ich würde mich freuen, wenn die Leute es eines Tages ein- oder zweimal pro Woche verwenden würden. Und das ist eines der langfristigen Ziele", so Chesky.
