Der Dehoga zieht alle Register im Bereich des professionellen Lobbyismus und unterstreicht seine Forderung nach der Beibehaltung der reduzierten Mehrwertsteuer von sieben Prozent in der Gastronomie durch eine Umfrage der Bevölkerung zum Thema. Die Ergebnisse der Insa-Studie bestätigen dann auch die Zahlen der jüngsten Branchenumfrage des Dehoga, wonach eine mögliche Steuererhöhung zu Gästerückgängen und Umsatzeinbußen führen würde.
Dehoga-Präsident sieht klares Votum der Bevölkerung
"Es ist erfreulich, dass unser zentrales Branchenanliegen nach Beibehaltung der sieben Prozent Mehrwertsteuer ein so klares Votum aus der Bevölkerung bekommt", erklärte Dehoga-Präsident Guido Zöllick (Foto) auf einer Pressekonferenz in Berlin. "Die Gastronomie ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und trägt wesentlich zur Lebensqualität der Menschen bei. Eine Mehrwertsteuererhöhung würde dies gefährden."
Die Insa-Studie belege zudem die Wichtigkeit von Restaurants, Wirtshäusern und Biergärten im Wohnumfeld für die Menschen. 59 Prozent der Befragten halten das Vorhandensein dieser Einrichtungen für sehr wichtig oder eher wichtig. Die Umfrage wurde vom 1. bis 3. September 2023 unter 2.000 Bundesbürgern ab 18 Jahren durchgeführt.
