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7. August 2026 | 07:00 Uhr
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BWH legt beim Umsatz zu, trotz sinkender Zimmerpreise

BWH Hotels Central Europe hat den Umsatz im ersten Halbjahr um 4,4 Prozent auf 371 Millionen Euro gesteigert. Die Auslastung stieg von 54,8 auf 57 Prozent, während die Rate nachgab. Geschäftsführer Marcus Smola (rechts) spricht von einer soliden Entwicklung. Seine Kollegin Carmen Dücker (links) erwartet für das zweite Halbjahr hohen Wettbewerbsdruck.

BWH Carmen Dücker Marcus Smola GFs Foto BWH Hotels

Carmen Dücker und Marcus Smola sind das seit langem eingespielte Führungsduo bei BWH

Acht neue Hotels mit insgesamt 750 Zimmern haben sich in den ersten sechs Monaten des Jahres der Gruppe angeschlossen. Neue Standorte kamen unter anderem in Bochum, Frankfurt, Fürth, Neumarkt in der Oberpfalz und Wennigstedt auf Sylt hinzu.

Auslastung legt zu

Die höhere Nachfrage sorgte für eine bessere Auslastung der Hotels. Sie stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 54,8 auf 57 Prozent. Gleichzeitig sank die durchschnittliche Tagesrate (ADR) um 2,1 Prozent auf 108,12 Euro. Der Revpar erhöhte sich dennoch von 60,52 auf 61,63 Euro.

"Wir sind mit der Entwicklung im ersten Halbjahr zufrieden", sagt Geschäftsführer Marcus Smola. Entscheidend sei nicht allein das Umsatzplus, sondern dass die Hotels trotz Druck auf die Zimmerpreise mehr Nachfrage generieren und ihre Auslastung steigern konnten. Zugleich verweist Smola auf den anhaltenden Preis- und Kostendruck, der viele Betriebe wirtschaftlich belaste.

Vertrieb über eigene Kanäle ist entscheidend

Die Buchungsquote über eigene Kanäle (Brand Contribution) lag bei 60,8 Prozent. Damit wurden nahezu zwei Drittel des Logisumsatzes der deutschen BWH-Hotels über die Vertriebs- und Buchungskanäle der Gruppe erzielt. Smola sieht darin einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität der angeschlossenen Hotels.

Für das zweite Halbjahr rechnet BWH Hotels Central Europe mit unverändert anspruchsvollen Marktbedingungen. Geschäftsführerin Carmen Dücker erwartet einen intensiven Wettbewerb um Nachfrage sowie steigende Anforderungen an die Vertriebssteuerung. Die Nachfrage sei vorhanden, zugleich blieben der Druck auf Preise und Kosten sowie die Erwartungen an die Ergebnisse hoch. Für das Gesamtjahr zeigt sich Dücker dennoch zuversichtlich.

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