Bei der Berechnung des Investitionsvolumens blieb das Motel One im Upper West in Berlin außen vor, weil das gesamte Objektvolumen wegen der prägenden Nutzungsart zum Bürosegment gezählt wurde, berichtet die Immobilienberatung Colliers.
Kleinere Deals bestimmen den Markt
Analog zum gesamten gewerblichen Investmentmarkt wurden im ersten Quartal mehrheitlich kleinere Transaktionen vollzogen. Es fand nur ein Deal in der Größenklasse über 50 Millionen Euro statt. Ein Dutzend Transaktionen bezifferten sich auf 10 Millionen Euro oder weniger. Entsprechend belief sich der durchschnittliche Transaktionswert auf unter 15 Millionen Euro. Die aktivsten Käufergruppen waren private Investoren und Family Offices mit einem Marktanteil von 44 Prozent.
Optimistischer Ausblick trotz Unsicherheiten
Ein allzu konkreter Ausblick auf den weiteren Jahresverlauf sei schwierig, vor allem aufgrund der wirtschaftspolitischen Entscheidungen in den USA, meint Michael Baumann, Head of Capital Markets Germany bei Colliers. "Dennoch bleiben die einer Hotelinvestition zugrundeliegenden fundamentalen Parameter, wie Tourismusnachfrage und Hotelperformance, positiv. Viele Transaktionen, darunter auch Einzeltransaktionen über 50 Millionen Euro und größere Portfolios befinden sich derzeit im Markt oder in Vorbereitung. Entsprechend rechnen wir mit einer weiteren Belebung des Transaktionsgeschehens im weiteren Jahresverlauf", so der Experte.
