Wyndham hatte die Aktionäre in der vergangenen Woche über diesen Schritt informiert und erklärt, dass man aus den beiden Häusern für das Gesamtjahr 2026 Nettoumsätze von rund 10 Millionen US-Dollar bei einem begrenzten Ergebnisbeitrag erwarten würde. Die Namen der Hotels nannte Wyndham zunächst nicht.
Auf Nachfrage von Hotel vor9 gab Wyndham nun aber die Details bekannt. Wyndham will nun daran arbeiten, den Betrieb beider Häuser zu stabilisieren und einen Asset-Management-Plan zur Wertmaximierung umzusetzen. Angaben, wer die Hotels nun betreibt und ob ein Markenwechsel geplant sei, machte Wyndham aber nicht.
Es ist davon auszugehen, dass Wyndham bei passender Gelegenheit die Hotelimmobilien wieder verkaufen wird. Für den Konzern, der sich strategisch klar auf das Franchise-Geschäft konzentriert, ist die Übernahme von Hoteleigentum ein ungewöhnlicher Schritt und offenkundig der Sondersituation geschuldet.
Pascal Brückmann
