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28. Januar 2020 | 18:15 Uhr
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Undercover-Boss beschert Website-Rekord

Zwei Wochen lang schlüpfte Aldiana-Chefin Stefanie Brandes für die RTL-Serie "Undercover Boss" in die Rolle der Praktikantin Jana Günther. Dabei arbeitete sie als Zimmermädchen, Küchenhilfe, Dekorateurin und Servicekraft. Nach der Ausstrahlung der Folge am Dienstag meldete der Club-Betreiber Rekordbesuche auf seiner Website und eine Spitzenquote bei jungen Zuschauern. So ein Hotelpraktikum ist offenbar noch immer eine attraktive Sache.

Während der RTL-Sendung habe die Website des Clubreiseveranstalters einen riesigen Ansturm erelebt, meldet Aldiana. Insgesamt seien im Netz knapp 50.000 Besucher  registriert worden – so viele Visits gab es noch nie an einem Tag. Besonders häufig sei die Seite "Über uns" aufgerufen worden.

Auf großes Interesse sei die RTL-Doku auch im TV gestoßen. Der "Undercover Boss“ mit Stefanie Brandes kam laut Medienmagazin DWDL.de bei den 14- bis 49-Jährigen auf einen Marktanteil von 16,7 Prozent und damit der höchsten Quote seit zwei Jahren. Demnach verfolgten 3,08 Millionen Zuschauer, wie die Aldiana-Chefin inkognito als Zimmermädchen, Küchenhilfe, Technikerin und Servicekraft in verschiedenen Aldiana Clubs arbeitete.

Um von ihren Mitarbeitern nicht erkannt zu werden, hatte sich die 44-Jährige einer kompletten Verwandlung unterzogen: Ihre Haare wurden abgeschnitten, gelockt und blond gefärbt, sie musste eine Brille tragen und erhielt ein künstliches Gebiss. Um glaubwürdig zu erklären, warum Kameras ihren Einsatz begleiten, wurde sie als Kandidatin der fiktiven TV Show "Zwei Beginner – ein Gewinner" ausgegeben. Ziel der Show, so wurde den Mitarbeitern in den Clubs erklärt, sei es, einem von zwei Praktikanten eine neue berufliche Existenz zu ermöglichen.

"Ich habe sehr viel über unser Unternehmen und seine tollen Mitarbeiter, aber auch über mich gelernt", kommentiert Brandes die Aktion. Sie sei von dem großen Engagement vieler Kollegen "sehr angetan" gewesen, so die Aldiana-Geschäftsführerin. Nun sei sie "extrem glücklich" über die positive Resonanz. Vor Brandes waren bereits FTI-Geschäftsführer Ralph Schiller, Nicko-Chef Guido Laukamp und Best-Western-Deutschland-Chef Marcus Smola "Undercover Boss".