Check-out

Skyline-Ikone mit Hotel-Ambitionen

Jeder, der mal in New York war, kennt den 319 Meter hohen Architekturklassiker. Nun hat Karstadt-Eigner René Benko das Chrysler Building für läppische 151 Millionen Dollar gekauft und sucht nach einer Verwendung. Denn das 1931 fertiggestellte Art-Deco-Kleinod ist renovierungsbedürftig und sein Grundstück kostet satte 32 Millionen Dollar Miete pro Jahr. Dem Vernehmen nach soll daraus ein Hotel werden. Jede Menge Aufmerksamkeit ist dem Projekt jedenfalls gewiss. Tagesschau

Wunsch-Stammgast

Von so einem Wiederkehrer-Jubiläum träumt wahrscheinlich jeder Hotelier. Ein Ehepaar aus der Pfalz hat unglaubliche 75 Mal einen Aufenthalt im Gasthaus Regus-Sponsel in Veilbronn gebucht. Da schaut sogar der Bürgermeister vorbei und spendiert einen Blumenstrauß. Der Familienbetrieb in der Fränkischen Schweiz punktet mit guter Laune, guter Lage und leckerem Essen, so die Gäste. Nordbayern

Mini-Hotel für Karl-May-Fans

Ein Trafohaus in Bad Segeberg soll zum kleinsten Hotel der Welt ausgebaut werden. Mit nur 15 Quadratmetern verteilt auf zwei Ebenen stehen die Chancen sehr gut, wenn es denn dann fertig ist. Aktuell trägt den offiziellen Titel ein Hotel in Amberg, das kuschelige "Ehhäusl", mit 53 Quadratmetern für Frischverliebte. Lübecker Nachrichten

Hose und Hotel gesucht

Ein Fan des FC Liverpool hat vor dem Gastspiel seiner Mannschaft beim FC Bayern München nach eigenen Angaben "ein oder zwei Bier" getrunken. Das muss eine so durchschlagende Wirkung gehabt haben, dass er ohne Hose durch die Stadt geirrt ist, auf der Suche nach seinem Hotel. Auch seine Begleiter hatte der englische Fußballfan verloren. Immerhin trug er Jacke, Schuhe und Unterhose, witzelt die Feuerwehr, die ihn dann ins Bett gebracht hat. Abendzeitung München

Hire and Fire

Was man in der Arbeitswelt als Redewendung aus den USA kennt, empfiehlt der Autor von "Hospitality Net" grundsätzlich allen Hoteliers. Er rechnet vor, wie viel Zeit, Geld und Nerven man sparen würde, wenn jeder Neuzugang, der nicht zum Unternehmen passt, bereits nach fünf Tagen Probearbeiten gefeuert würde. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten herrscht offenbar kein Fachkräftemangel. Hospitality Net

Kiffer-Evakuierung

Ihren Partyabend haben sich die zwei jungen Männer in einem Bremer Hotel sicher anders vorgestellt. Die beiden haben mit einem bunten Strauß an Drogen eingecheckt und ganz clever vor dem ersten Joint im Zimmer, die Rauchmelder mit Socken überstülpt. Doch die taten trotzdem ihren Dienst und schlugen Alarm. Das wiederum rief die Feuerwehr auf den Plan, die den ganzen Laden mitten in der Nacht räumen ließ. Das Ganze hat nun ein Nachspiel wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Goettinger Tageblatt

Airbnb-Subvention

Ein besonders schlauer Salzburger bot seine Wohnung für 29 Euro je Nacht auf dem Sharing-Portal an. Die Geschäfte liefen bereits seit drei Jahren, bis sich verärgerte Nachbarn bei den Behörden beschwerten. Die schoben der Vermietung einen Riegel vor, weil der besagte Wohnraum eine städtische Sozialwohnung war. Und für die ist eine Untervermietung kategorisch ausgeschlossen. Das steht sogar im Mietvertrag. Heise

Das Hotel hat einen Plan

Wer sich im sächsischen Bad Düben nicht auskennt, konnte vor einiger Zeit einen Stadtplan kaufen. Das geht jetzt nicht mehr, weil es den Verlag als Herausgeber nicht mehr gibt. Das hielt die Gäste des Hotels National jedoch nicht davon ab, nach einem Exemplar zu fragen. "Selbst ist der Mann" dachte sich Hotelchef Oliver Gleißner und ließ kurzerhand einen eigenen drucken. Leipziger Volkszeitung

Shitstorm wegen Schweinefleisch

Der Berliner Rapper Ufo 361 – bürgerlich Ufuk Bayraktar – bestellte im Züricher Hotel Schweizerhof ein "Bündner-Plättli" aufs Zimmer, das entgegen seiner Annahme auch Schweinefleisch enthielt. Darüber war er so erbost, dass er auf Instagram seine 1,2 Millionen Follower aufrief, das Hotel mit Kommentaren unter Beschuss zu nehmen. Das taten diese und das bisweilen auch sehr beleidigend. Die Entschuldigung des Hotelchefs nützte nichts. Die Mitarbeiter mussten eine Menge Zusatzarbeit leisten, um die Schmähungen auf den Social-Media-Accounts des Schweizerhofs zu löschen. Heute

Falschparker

Ein LKW-Fahrer parkte sein Gefährt vor einem Hotel in Bad Hindelang, so dass ein Gast des Hauses nur nach mehrmaligem Manövrieren mit seinem Wagen daran vorbeikam. Das brachte den Wagenlenker so in Rage, dass er ausstieg, den Schlüssel des LKWs abzog und von dannen zog. Nach einiger Zeit hatte er wohl sein Mütchen gekühlt und kam mit dem Schlüssel zurück. Jetzt gibt's eine Anzeige wegen Nötigung. All-in

Vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan

Daniel Jahn hat um die Jahrtausendwende einen alten Gutshof 85 Kilometer entfernt von Riga für 18.000 Dollar gekauft. Dann floss eine riesen Menge Geld in die Renovierung und er eröffnete 2007 das Gut Kukschen als Hotel. Damit begründete er den Gutshaustourismus in Lettland. Wenn man die Bilder von damals sieht, muss man Jahn eine Portion Wagemut und gleichermaßen Wahnsinn bescheinigen. Blickt man auf aktuelle Fotos des Hauses, weiß man, dass Wahnsinn manchmal belohnt wird. Spiegel