Check-out

"It can’t get any more Swissish!"

Schweizerischer geht's nicht mehr – das schrieb ein Gast unter ein Instagram-Foto des Kachelofens im Hotel Hammer im schweizerischen Eigenthal. Man kann es ihm glauben, denn dort gibt es weder Minibar noch Fernseher, dafür echte Zimmerschlüssel, frisches Quellwasser, Porzellangeschirr mit Goldrand, Selbstgebackenes und besagten Kachelofen im Restaurant. Die Eidgenossen wissen halt, wie's geht, denn (in Schweizerdeutsch): Wer hat's erfunden? Luzerner Zeitung

Einmal alles bitte

Das Hotel Story in Stockholm bietet seinen Gästen alles an, was es hat. Gefällt das Bett oder die Kunst an der Wand? Passt der Teppich gut ins Wohnzimmer und die Lampe ans Bett? Einpacken und mitnehmen gehört zum Konzept. Und das Hotel überrascht noch auf andere Weise, wie etwa durch die fehlende Rezeption und den sprechenden Fahrstuhl. Kontakte mit dem Hotelpersonal sind offenbar nicht vorgesehen. Dafür ist abends die Bar voller Schweden aus der Nachbarschaft. Süddeutsche

Tequila satt

Im gleichnamigen Ort im Westen Mexikos gibt es das Matices Hotel de Barricas. Wie es sich gehört, befindet es sich auf dem Grund einer Tequila-Destille, die selbstverständlich neben einem Feld liegt, auf dem die Algave wächst, die Pflanze aus der der Schnaps gebrannt wird. Wie könnte es anders sein, schlafen die Hotelgäste in riesigen Tequila-Fässern. Zum Frühstück, Mittag- und Abendessen gibt es immer… Nein, das wissen wir nicht, können es aber auch nicht ausschließen. Stern

Sofa statt Hotelbett

Ein 32-jähriger Mann hat in Fellbach bei Stuttgart wohl etwas zu tief ins Glas geschaut und infolgedessen sein Hotel nicht mehr gefunden. Ein Wohnungsbesitzer in der Schorndorfer Straße fand gegen 5:30 Uhr den Gestrandeten – auf seiner Wohnzimmercouch. Wie er da hinkam und woher die Platzwunde am Kopf herrührte, steht nicht genau fest. SWP

Voyeur wider Willen?

Das Restaurant "Strandhouse" ist Teil des Seebads am Starnberger See und hat im ersten Stock eine große Sonnenterrasse. Von dort aus genießt man einen tollen Ausblick auf den See und hat auch die Saunalandschaft im Blickfeld. Unter den Jugendlichen werden die Eckplätze der Terrasse deswegen als Geheimtipp gehandelt. Andere Gäste wollen nicht unfreiwillig zum Voyeur werden und beschwerten sich bei einer Stadträtin. Die "Fehlplanung" soll jetzt mit einer Sichtschutz-Pergola behoben werden. Süddeutsche

Hotel als Hauptdarsteller

Im ZDF-Krimi "Und tot bist du!“, der am Montag und gestern ausgestrahlt wurde, sorgt das einstige Schloßhotel Waldlust in Freudenstadt für den Extra-Thrill. Seine Vergangenheit verpflichtet gar dazu: Man berichtet von über die Gänge schwebenden Geistern, nachts unentwegt fahrenden Aufzügen und vielem mehr. Die Spukereien wurden schon wissenschaftlich untersucht. Rechte Klarheit über das Paranormale gibt es trotzdem nicht. Und so steht der weiteren Karriere des Hotels als Ort des Unheimlichen nichts im Wege. Travelbook

Verdächtig

Eine Anwohnerin hörte mitten in der Nacht verdächtige Geräusche und die Bewegungsmelder gingen mehrfach an. Sie alarmierte die Polizei, und die rückte wegen früherer Einbrüche in dem Hagener Hotel gleich mit sechs Einsatzfahrzeugen an. Beamte umstellten das Haus, folgten einen Mann, der in einem Zimmer verschwand. Die Tür wurde geöffnet und ein Polizeihund biss zu. Alles umsonst, denn der Verdächtige war kein Einbrecher, sondern einfach nur ein Hotelgast aus Italien. Westfälische Rundschau

Clooney wirkt

Wenn Hollywoodstars zum Boykott aufrufen, machen viele mit. Das muss gerade der Sultan von Brunei erfahren, der die Todesstrafe für Homosexualität eingeführt hat. Schauspieler George Clooney rief zum Boykott seiner Airline und den Hotels des Herrschers auf, dem etwa das Dorchester in London und das Bel Air in Los Angeles gehören. Große Unternehmen wie die Deutsche Bank buchen seither nicht mehr und sind damit nicht allein. Ob es was hilft, muss sich zeigen. Welt

Späte Rache der Inka

Ein peruanisches Unternehmen hat für den Bau eines Sheraton-Hotels in der zum Weltkulturerbe gehörenden Stadt Cusco vier Mauern abgerissen. Diese waren rund 500 Jahre alt und wurden von den Inka erstellt. Jetzt hat ein Gericht verfügt, dass fünf der sieben Stockwerke rückgebaut und als Strafe zwei Millionen Euro gezahlt werden müssen. L'essentiel

Zimmer mit Aussicht

In Irland gibt es acht Leuchttürme, die mit EU-Geldern aufgepeppt wurden und jetzt Gästen ein besonderes Übernachtungserlebnis bieten. Für Menschen mit leichtem Schlaf sind sie ob der "Geräuschbelästigung" durch Wind und Wasser nicht zu empfehlen. Und wer nur im Dunkeln schlafen kann, ist auch fehl am Platz, denn das Licht bleibt an. Spiegel

Lemoga – ein Affentanz um Yoga

Yoga-Liebhaber und Tierfreunde kommen ab Mai im englischen Armathwaite Hall Hotel in der Grafschaft Cumbria auf ihre Kosten: Lemoga – das Yoga mit Lemuren – soll das Wohlgefühl bei Mensch und Tier steigern. Ein Video zeigt wie's geht. Nach Bier- und Lach-Yoga kommt nun das Affen-Yoga. Wir dürfen gespannt sein. Virgin Media