Dancenter schreibt tiefrote Zahlen
Der Ferienhausanbieter Dancenter hat das Geschäftsjahr 2024/25 nach Informationen des Hamburger Abendblatts mit einem Verlust von 16,5 Millionen Euro abgeschlossen. Der Umsatz sei eingebrochen und das Eigenkapital aufgebraucht, heißt es. Der Mutterkonzern Oyo verweist auf Investitionen und "kurzfristigen Gegenwind".
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Der Ferienhausvermieter Dancenter musste zuletzt kräftige Verluste hinnehmen
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Dancenter steckt offenbar in der Krise. Der dänische Ferienhausvermittler, seit 2019 Teil des indischen Hotelkonzerns Oyo, habe das Geschäftsjahr 2024/25 mit einem Verlust von rund 16,5 Millionen Euro abgeschlossen, berichtet das Hamburger Abendblatt (Abo). Zudem sei das Eigenkapital aufgebraucht, der Umsatz von 80 auf 61 Millionen Euro gesunken.
Die Ursachen der Entwicklung seien teils benannt, teils ungeklärt, so die Zeitung weiter. Im Geschäftsbericht führe Dancenter "Einmalkosten" und den Aufbau eines Geschäftszweiges in Indien an. Der Zusammenhang zum massiven Rückgang der Buchungen bleibe jedoch offen. Der Mutterkonzern Oyo habe auf Investitionen in Marketing, Technologie und Expansion im Umfang von knapp 50 Millionen Euro verwiesen. Diese sollten künftiges Wachstum ermöglichen.
Im Frühjahr hatten Berichte über zahlreiche kurzfristige Stornierungen seitens des Vermittlers und KI-generierte Fake-Bewertungen die Runde gemacht. Über Monate habe Dancenter Häuser in Zeiträumen vermietet, die die Eigentümer für sich blockiert hätten. Als die Doppelbelegungen aufgefallen seien, seien kurzfristige Stornierungen erfolgt.