"Nach einem weiteren Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent im ersten Quartal wird sich die Konjunktur im weiteren Verlauf wieder erholen", sagt Ifo-Konjunkturforscher Timo Wollmershäuser. Spätestens ab Jahresmitte sollen steigende Reallöhne die Binnenkonjunktur stützen, führt er weiter aus. Der Gipfel der Inflation sei jetzt erreicht. Mit 6,2 Prozent dürfte die Rate im laufenden Jahr bereits niedriger als 2022 sein. Für 2024 rechnet das Ifo-Institut mit einem Wachstum der deutschen Wirtschaft von 1,7 Prozent und einer Inflationsrate von 2,2 Prozent.
