TUI-Manager von Czapiewski wird CEO der DSR Hotel Holding
Der bisherige Chef der TUI Suisse, Philipp von Czapiewski (Foto) übernimmt am 15. August 2026 die Spitze der DSR Hotel Holding mit Sitz in Hamburg. Bis dahin führt Ingo Burmester, Chef der Dertour-Hoteldivision, das Unternehmen interimistisch weiter.
DSR Hotel Holding
Philipp von Czapiewski übernimmt in Hamburg die Leitung der DSR Hotel Holding
Der 42-Jährige folgt damit auf Marek Andryszak, der die Gesellschaft bereits am 15. März 2026 auf eigenen Wunsch verlassen hatte, um als Präsident der Sunwing Vacations Group zur kanadischen Westjet Group zu wechseln.
Von Czapiewski kommt von der TUI Group, wo er derzeit als Managing Director der TUI Suisse die strategische und operative Leitung der Schweizer Landesgesellschaft verantwortet. Seine Nachfolge dort ist schon geregelt. Nicole Pfammatter, die ehemalige Hotelplan-Chefin, übernimmt zum 1. Juni 2026 die Führung der TUI Suisse. Vor seinem Wechsel in die Schweiz leitete von Czapiewski den Strategiebereich für TUI Deutschland und Zentraleuropa und bekleidete verschiedene Führungspositionen im Produktmanagement, Einkauf und der Preisgestaltung in der TUI-Flugsparte.
Das DSR-Portfolio ist nach der Travel-Charme-Integration deutlich gewachsen
Als CEO soll von Czapiewski die Weiterentwicklung der DSR Hotel Holding vorantreiben, deren Portfolio durch die Integration der Travel Charme Hotels & Resorts zuletzt stark gewachsen ist. Die Gruppe umfasst derzeit 33 Hotels und Resorts. Die enge Zusammenarbeit mit der Mehrheitsgesellschafterin Dertour Group soll laut Mitteilung ein zentraler Hebel bleiben, um die Position in der deutschsprachigen Ferienhotellerie auszubauen.
Burmester erklärte, mit von Czapiewski sei ein "strategisch und operativ versierter Manager" für die Führung gewonnen worden, der in einer für die DSR Hotel Holding bedeutenden Phase Impulse setzen solle. Von Czapiewski selbst sprach von einer "großartigen Aufgabe", die erfolgreiche Entwicklung fortzusetzen und die führende Rolle in der deutschen Ferienhotellerie weiter auszubauen.
Pascal Brückmann