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23. Juli 2026 | 13:48 Uhr
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Übernahme der Center-Parcs-Mutter wird konkreter

Die geplante Übernahme der Pierre-&-Vacances-Center-Parcs-Gruppe durch Mubadala Capital wird konkreter. Aktionäre mit 80 Prozent des Kapitals haben zugesagt, das Barangebot anzunehmen. Der Investor aus Abu Dhabi will sämtliche Aktien erwerben und den Konzern von der Börse nehmen.

Center Parcs Allgäu Foto Center Parcs

Das Mutterunternehmen von Center Parcs, hier die Anlage im Allgäu, soll von einem Investor aus Abu Dhabi übernommen werden

Der Verwaltungsrat von Pierre & Vacances unterstützt die Transaktion nach Informationen des Investors einstimmig. Eine endgültige Stellungnahme soll nach der Bewertung durch einen unabhängigen Gutachter und der Anhörung der Arbeitnehmervertretungen folgen.

Mubadala Capital will sämtliche ausstehenden Aktien und Wertpapiere übernehmen. Erreicht der Investor mindestens 90 Prozent des Kapitals und der Stimmrechte, kann er die verbleibenden Anteilseigner gegen eine Abfindung ausschließen und Pierre & Vacances von der Börse nehmen.

Das konkrete Angebot soll spätestens im ersten Quartal 2027 eingereicht werden. Zuvor sind unter anderem kartellrechtliche und weitere regulatorische Genehmigungen erforderlich. Der Abschluss der Transaktion wird in der ersten Jahreshälfte 2027 erwartet.

Management soll Wachstumskurs fortsetzen

Mubadala will nach eigenen Angaben im Anschluss an eine Übernahme in das touristische Angebot, die Modernisierung der Anlagen und die Expansion in Europa investieren. Das bestehende Management soll die nächste Phase des Strategieprogramms umsetzen.

"Mit Mubadala Capital gewinnt die Gruppe einen Partner, der an das glaubt, was wir aufgebaut haben", sagt Konzernchef Franck Gervais. Der Investor wolle Kapital in Standorte, Beschäftigte und die weitere Unternehmensstrategie stecken. Zur Gruppe gehören die Marken Center Parcs, Pierre & Vacances, Adagio und Maeva & Co. Das Unternehmen betreibt rund 45.000 Apartments, Ferienhäuser und Villen an etwa 330 Standorten in Europa. Im Geschäftsjahr 2024/25 kamen knapp acht Millionen Gäste, der Umsatz lag bei 1,95 Milliarden Euro.

Christian Schmicke

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