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1. Dezember 2023 | 07:00 Uhr
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Test mit selbstfahrenden Lieferroboter in Ferienparks

Der Ferienpark Landal "Landgoed 't Loo" hat den ersten selbstfahrenden Roboter in einem europäischen Ferienpark vorgestellt. Der Roboter unterstützt in der niederländischen Ferienhausanlage das Parkteam bei der Lieferung und Abholung der Wäsche zu und von den Freizeithäusern. Der Test läuft bis Februar 2024.

Eine Zukunftslösung für das Gastgewerbe: Selbstfahrende Roboter, die in weitläufigen Freizeitanlagen für diverse Transportleistungen zum Einsatz kommen

Der Start dieses Pilotprojekts bei Landal "Landgoed 't Loo" soll ein erster Schritt sein, um Lieferroboter schließlich an weiteren Standorten und in mehreren Landal Ferienparks im täglichen Betrieb einzusetzen. An dem Projekt sind mehrere Partner beteiligt: das Reinigungsunternehmen Novon, der Technologieentwickler Dutch Automated Mobility und der Roboterfahrzeughersteller Clevon aus Estland.

Das Modell des selbstfahrenden Lieferroboters in Ferienparks könnte auch für großflächige Hotel-Resorts interessant sein. Hier könnten die Roboter beispielsweise zur Lieferung von Speisen und Getränken, von Wäsche oder von Reinigungsmitteln eingesetzt werden. 

"Unsere Roboter sind ein neuer Schritt, um Ferienparks einladender und effizienter zu gestalten", erklärt Sander Sebastian Agur, CEO von Clevon. "Sie erledigen verschiedene Aufgaben, von der Auslieferung von Paketen bis hin zur Unterstützung bei Dienstleistungen, sodass sich die Mitarbeiter auf das Wesentliche konzentrieren können – die Gäste."

Ferienhaus-Anbieter Landal Green Park hat bereits an anderer Stelle Erfahrungen mit elektronischen Helfern gesammelt. So wurden beispielsweise in den Restaurants des Ferienanbieters erfolgreich Roboter zur Unterstützung des Servicepersonals eingesetzt.

Ist der Test erfolgreich, könnte der Lieferroboter bald in vielen weiteren Parks zum Einsatz kommen. "Das ist erst der Anfang. Wir planen, diese Innovation in weiteren Parks in ganz Europa einzuführen, mit dem Ziel, eine Flotte von bis zu 500 Robotern einzusetzen und so unseren Service auf intelligente und umweltfreundliche Weise zu verbessern", so Agur.

Pascal Brückmann

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