Weil sie nichts zu essen hatten, gaben die Mütter ihren Kindern gekochtes Gras. Als das alle war, aßen sie einen Brei aus kleingeschnittener Pappe. Hauptsache das Hungergefühl ging endlich weg. Ihre Heimatstadt Mosul ist ein Trümmerhaufen. Wer dem grausamen Terror des IS entkam, flüchtete in eines der Lager im Nordirak. Fast eine Million Menschen harrten dort aus, doch Nahrung für die Kinder von Mosul gab es nicht. Die kam schließlich aus Deutschland mit dem Flugzeug über Erbil, mehrere hundert Euro-Paletten Gläschen, Pulver und Wasser für die Kleinsten.