Die Mitarbeiter verlangen höhere Löhne, das Verkehrsunternehmen muss Milliarden in seine Infrastruktur investieren und der Bund als Gesellschafter will dringend Strukturreformen sehen. Immerhin: Mit der Verkehrsgewerkschaft EVG, deren Mitglieder am vergangenen Montag mit einem Warnstreik den Zugverkehr lahmlegten, hat sich der Staatskonzern nun geeinigt. Damit sind weitere Warnstreiks abgewendet. Die Einigung sieht eine Lohnerhöhung von insgesamt 6,1 Prozent in zwei Stufen vor. Zum 1. Juli sollen die Löhne um 3,5 Prozent steigen, ein Jahr später noch einmal um 2,6 Prozent. Zudem erhalten die Beschäftigten im Februar eine Einmalzahlung von 1000 Euro.