- Reiseindustrie fürchtet Pleitewelle
- Touristiker schreiben Sommer ab
- Veranstalter-Absagen bis Mitte Mai
- DER wechselt Insolvenzversicherung
- 10.000 Lufthanseaten verlieren Job
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Das Erste zeigt am 27. April um 22:45 Uhr ein Special zur Irrfahrt der "Amera" von Brasilien nach Deutschland. 18 Tage auf See mit 568 Passagieren, 423 Crewmitgliedern, ohne Landgang, ohne Warenaufnahme und Müllabgabe. Eine ungeplante Herausforderung für Kapitän, Kreuzfahrtdirektor und Crew des Schiffs, das für Phoenix Reisen unterwegs ist. Das Erste
Markus Orth, Chef der Lufthansa City Center, mahnt wie andere schnelle Unterstützung durch die Bundesregierung an. „Wenn die Gutschein-Lösung in Brüssel final scheitert, folgt im stationären Reisevertrieb ein Flächenbrand“, warnt er. Viele Betriebe würden nicht überleben, wenn sie den gesetzlichen Rückzahlungsansprüchen der Kunden an die ganze Branche gerecht werden müssten. Welt
Nächste Runde von Reiseabsagen: TUI, FTI, Alltours und Schauinsland sagen alle Reisen bis zum 15. Mai ab. Ob es danach wirklich wieder los geht, ist mehr als unklar. Deshalb lassen einige Veranstalter schon kostenlose Umbuchungen für Abreisen bis Ende Mai zu. TUI hofft im Hochsommer wieder auf Gäste.
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Die Bürgermeisterin von Las Vegas fordert eine Öffnung der Casinos und Hotels, ohne ein Konzept für Anti-Corona-Regeln vorzulegen. Für die Sicherheit seien die Betreiber zuständig. Schließlich kenne man die USA als ein freies Land, in dem es möglich sein müsse "anzubieten, was dem Bedarf der Öffentlichkeit entspricht", sagte Carolyn Goodman bei "CNN". Die Entscheidung in Sachen Casinos liegt allerdings nicht bei Goodman, sondern bei der Aufsichtsbehörde für Glücksspiel von Nevada. Spiegel
EU-Justizkommissar Didier Reynders verweigert den Plänen der Bundesregierung seine Zustimmung, abgesagte Reisen mit Gutscheinen statt Rückzahlung zu erstatten. Verbraucher müssten die Wahl haben. Reiseveranstalter könnten sie zur Annahme von Gutscheinen ermutigen, aber nicht verpflichten. Freiwillig angenommene Gutscheine müssten zudem bei Nichtgebrauch rückerstattbar und insolvenzversichert sein. FAZ
Egal ob mit oder ohne Bild, eine persönliche, gut vorbereitete Unterhaltung mit den Kollegen ist wichtiger denn je. Dabei sollte der Ton sanft sein und schwierige Themen ohne Vorwurf aus der Ich-Perspektive angesprochen werden. Erzählt der Mitarbeiter etwas über seine private Situation, ist Zuhören angesagt. Unternehmer
In der Schweiz ist es mit der App Fairtiq möglich, landesweit den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen, ohne extra ein Ticket lösen zu müssen. Es reicht, wenn man sich registriert hat und zu Beginn jeder Fahrt eincheckt. Die Abrechnung erfolgt mit Hilfe von Geo-Ortung. Bisher wurden so mehr als zwölf Millionen Fahrten durchgeführt. Technisch wäre dies auch in Deutschland möglich, doch dafür müssten sich die 60 bis 80 Verkehrsverbünde einigen. Deutsche Welle
Mit der kürzlich gestarteten Kampagne "After Corona" wirbt der FTI-Urlaubssender für Reisen nach der Krise und hat damit Erfolg: "Wir haben seit ein paar Tagen so viele Buchungen wie schon lange nicht mehr und erreichen inzwischen bis zu 60 Prozent der Vorjahreszahlen", sagt Geschäftsführer Andreas Lambeck.