Für Zugfahrer mit Seh- oder Hörbehinderung gibt es die reiserelevanten Informationen als Textnachricht aufs Smartphone. Blinde können Auskunft und Unterstützung vom Zugpersonal anfordern. Bis Jahresende wird die App mit 1.000 Probanden getestet. FVW
Für Zugfahrer mit Seh- oder Hörbehinderung gibt es die reiserelevanten Informationen als Textnachricht aufs Smartphone. Blinde können Auskunft und Unterstützung vom Zugpersonal anfordern. Bis Jahresende wird die App mit 1.000 Probanden getestet. FVW
Fluggesellschaften sehen die Digitalisierung zwar als große Chance, gehen das Thema aber nur zögerlich an. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Digitalverbandes Bitkom unter 102 Vorständen und Geschäftsführern von Unternehmen der Luftfahrtbranche. Demnach zählen zwar 46 Prozent der Konzernchefs ihr Unternehmen zu den digitalen Vorreitern. Fast genauso viele Unternehmen sehen sich allerdings als Nachzügler. Sieben Prozent geben sogar an, sich mit dem Thema Digitalisierung noch überhaupt nicht befasst zu haben. Offenbar sehen die Chefs ihre eigenen Konzepte durchaus kritisch. So meinen zwei Drittel, dass Luftfahrtunternehmen zu sehr an traditionellen Geschäftsmodellen hängen. 61 Prozent machen fehlendes Kapital für Forschung und Entwicklung und 34 Prozent mangelndes Know-how im Management dafür verantwortlich, dass sie in Sachen Digitalisierung ins Hintertreffen geraten sind. Als Innovationshemmnis wertet ein Drittel der Befragten außerdem, dass die Passagiere skeptisch gegenüber Innovationen in der Luftfahrt seien.
Der Hype ist wohl vorbei – zumindest bei Booking. Denn dort ist die Last-Minute-App "Booking Now" Geschichte. Anfang vergangenen Jahres als "erste echte globale App für spontane Bucher" gestartet, kommt nun der Auszug aus dem App Store. "Testen und lernen ist der Kern von allem, was wir tun", heißt es lapidar von Booking zum Ende der App, die sich trotz aller Macht nicht gegen Hotel Tonight und andere durchsetzen konnte. Tnooz
British Airways beglückt kleine und große Flugzeugfans mit einem Selfie aus dem Cockpit. Den Schnappschuss macht der Captain himself und schickt ihn über eine App, die das Erinnerungsfoto automatisch mit seinem Namen sowie den Flug- und Flugzeugdaten versieht, auf das Smartphone des Passagiers. Das geht natürlich nur vor dem Start und nach der Landung. FVW
Der Jet der indischen Airline Indigo war auf dem Weg von Singapur nach Chennai in Südindien, als Qualm aus einem Handgepäckfach über den Sitzen drang. Ursache war ein Schwelbrand des Mobiltelefons Galaxy Note 7. Die Besatzung löste das Problem mit einem Feuerlöscher. Der koreanische Konzern hat mit einer weltweiten Rückrufaktion begonnen. Mehrere Carrier fordern seitdem Passagiere auf, Telefone dieses Typs während des Flugs auszuschalten. BBC
Auch wenn die Trennung schwer fällt, im Schlafzimmer hat das Smartphone nichts verloren. Das blaue Licht des Displays blockiert das Einschlaf-Hormon Melatonin. Psychologisch ist es auch ungünstig, weil schlechte Schläfer ständig denken, es könnte gleich klingeln. Und Gefahr droht vom Akku, der schon mal brennen kann. Welt
Wer Whatsapp nicht mag, bekommt nun von Google eine Alternative. Allo heißt die neue Messenger-App. Die kann so ziemlich alles, was Whatsapp auch hat, will aber noch mit einem virtuellen Assistenten punkten. Der liest mit und schlägt etwa ungefragt Antworten vor oder zeigt einen netten Italiener in der Nähe an, wenn es im Chat gerade um Pizza ging. Allerdings kann der Assistent noch kein Deutsch. Mit Google Duo wird Allo zur Videochat-App. Spiegel
Mit der App können Passagiere ihr Flugerlebnis insgesamt und nach den Kriterien Boarding, Service, Verpflegung und Crew bewerten. Ryanairs Anwendung "Rate my Flight" gibt es jetzt im App-Store von Apple und bei Google Play auf Deutsch und in sechs weiteren Sprachen. Airportzentrale
Mit der Zahl der Wanderer in den Alpen steigt die Zahl der Unfälle. Nach der neuen Statistik des Deutschen Alpenvereins nehmen auch die Notrufe zu. Häufig, weil Bergsteiger nicht weiterkommen und mit dem Handy um Hilfe bitten. Besonders im Sommer habe die Zahl der Notfälle zugenommen. Schwäbische Zeitung
Die Anzeichen verdichten sich, dass der Internetgigant beim Thema Reisen langsam Ernst macht. Nachdem vor kurzem der Dienst "Google Destinations" freigeschaltet wurde, bringt der Suchmaschinenbetreiber nun "Google Trips" auf den Markt. Passend zu ihrer Ausrichtung auf Smartphones dient diese App der Suche nach Sehenswürdigkeiten und Restaurants, Aktivitäten und Ausflugsrouten während der Reise. Die Desktop-Anwendung "Destinations" konzentriert sich dagegen eher auf die Reisevorbereitung, gibt Hinweise zu Kosten und Dauer für Anreise sowie zu Unterkünften und verlinkt auf Buchungsportale wie Booking.com oder Expedia. "Google Trips" reist nicht nur über die Standortermittlung mit, sondern greift auch auf Reservierungen, Reise- und Flugdaten zu, die Nutzer auf ihrem Gmail-Konto gespeichert haben, und integriert sie in die App. Die Infos zum Trip und zum Reiseziel können auch heruntergeladen und offline genutzt werden, verspricht das Unternehmen.