Allein die Umstellung der traditionsreichen britischen Reisemarke Thomson auf die Marke Tui koste in den nächsten drei Jahren einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag, berichtet das britische Fachportal "Travelmole". Mit dem Rebranding von Thomson hat der Konzern nach eigenen Angaben nun alle großen europäischen Reiseveranstaltermarken in die Dachmarke Tui umbenannt. Erik Friemuth, Marketing-Chef der Tui Group, argumentiert, die gruppenweite Umstellung auf die Marke Tui erleichtere Kunden aus sämtlichen Quellmärkten die Orientierung in den Urlaubszielen und vereinfache die Kommunikation mit externen Geschäftspartnern – beispielsweise lasse sich so ein gemeinsamer Hotel- und Flugzeugeinkauf effizienter gestalten. Denn für die Partner sei die Zusammengehörigkeit nun transparenter. Die globale Marke zeige "die Stärken des integrierten Geschäftsmodells von Tui", sagt er. "Egal ob Reisebüro, Flugzeug, Kreuzfahrtschiff oder Hotel, wir begleiten die Gäste über den gesamten Urlaub."