Nachdem zunächst Unklarheit über die Schäden herrschte, die der Hurrikan „Irma“ auf Kuba angerichtet hat, zeichnen sich die unmittelbaren Folgen für die touristischen Gebiete nun klarer ab. Auf den der Nordküste Kubas vorgelagerten Inseln Cayo Coco, Cayo Guillermo und Cayo Santa Maria seien die Hotelanlagen „nachhaltig beschädigt“ worden, teilt Thomas Cook mit. Stark in Mitleidenschaft gezogen wurde laut Tui auch die touristische Infrastruktur in Varadero. Durch die Schäden an Hotels und Infrastruktur könnten die gebuchten Leistungen dort „derzeit nicht erbracht werden“. Die Region um Holguin an der Ostküste Kubas verzeichne dagegen nur geringe Sturmschäden. Unübersichtlich sei nach wie vor die Situation in Havanna, heißt es von Tui. Hier lägen noch keine gesicherten Erkenntnisse über mögliche Schäden vor. Nach jetzigem Kenntnisstand solle der Flughafen im Laufe des Montags wieder geöffnet werden. Unabhängig davon berichten beide Konzerne, dass ihre Gäste in den betroffenen Regionen rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden und wohlauf seien.