Das ergab eine einwöchige Überprüfung von Walbeobachtungsausflügen durch Beamte der spanischen Guardia Civil. Wie das auf den Kanarischen Inseln erscheinende "Wochenblatt" berichtet, hätten die Kontrollen zu dem Ergebnis geführt, dass die Ausflugsboote den vorgeschriebenen Mindestabstand zu den Tieren, der 60 Meter beträgt, "in den seltensten Fällen einhalten". Außerdem schalteten sie nicht, wie vorgeschrieben, die Motoren aus, wenn sie sich in der Nähe der Tiere befänden. Die Beamten hätten bei ihren Stichproben zehn Unternehmen unter die Lupe genommen, von denen sechs mindestens gegen eine Vorschrift der Regulierung verstießen, erklärte ein Mitglied der Guardia Civil gegenüber der Presse. Außerdem seien bei Inspektionen von 28 Booten insgesamt 32 Anzeigen wegen Verstößen erstattet worden. Auch die Zahl der Boote, die ohne Erlaubnis Walbeobachtungen anbieten, steige immer weiter, heißt es. Außerdem hätten manchen Bootsführern gültige Bootsscheine oder andere erforderliche Papiere gefehlt.