Das explosive Politikgemisch des neuen US-Präsidenten Donald Trump bereitet dem Vertrieb erhebliche Sorgen. Während die Reiseveranstalter gebetsmühlenartig versichern, ihr USA-Geschäft laufe prächtig, sind die Verkaufsprofis am Counter skeptisch. Jedes dritte der rund 300 Reisebüros, die an der aktuellen Umfrage des Newsletters "Counter vor9" teilnahmen, verzeichnet bereits Umsatzeinbußen im USA-Geschäft. Bei 40 Prozent der Agenturen ist der Umsatz stabil, ein Viertel registriert Zuwächse. Im Hinblick auf die Zukunft überwiegen eindeutig die negativen Erwartungen. 62 Prozent der Reisebüros rechnen mit weniger Geschäft, mehr als ein Viertel befürchtet sogar starke Rückgänge. Profitieren könnten davon alternative Fernreiseziele, glauben viele Vertriebsprofis. Neben dem Nachbarn Kanada nennen sie etwa Südamerika, aber auch Südafrika, Australien, Neuseeland und Asien als Ausweichdestinationen ihrer Kundschaft.