Das geht aus einer exklusiven Umfrage für Gloobi.de hervor, an der sich rund 500 Reiseprofis beteiligten. Demnach verstehen fast zwei Drittel zum Beispiel den Unmut von Bewohnern Mallorcas über den touristischen Ansturm und seine Folgen. Die Insel habe ihre Belastungsgrenze erreicht, sagen sie. Noch größer ist die Zustimmung zu Protesten, die sich gegen Sauftouristen und aggressives Verhalten von Urlaubern richten. Mehr als 70 Prozent halten diese für nachvollziehbar. Jeweils etwas weniger als die Hälfte der Teilnehmer versteht auch die Ablehnung gegenüber der Vermietung von Privatwohnungen an Touristen und ist der Meinung, dass Proteste generell in Ordnung seien, so lange sie friedlich blieben. Nur fünf Prozent finden die Proteste grundsätzlich nicht nachvollziehbar, da die Bevölkerung ihr Geld schließlich mit den Reisenden verdiene. Aus zahlreichen Kommentaren geht hervor, dass sich die Touristiker darüber im Klaren sind, dass ihre Beliebtheit nicht nur auf der beliebtesten Ferieninsel der Deutschen, sondern auch in Städten wie Barcelona, Venedig oder Rom Probleme mit sich bringt.