Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft fordert, dass sich der Bund deutlich stärker als bisher an den sogenannten Luftsicherheitskosten beteiligt. Der neue Verbandspräsident, Fraport-Chef Stefan Schulte, kritisiert, dass die Behörden die Fluggesellschaften und Flughäfen alleine für diese Kosten im Umfang von rund 700 Millionen Euro pro Jahr aufkommen lassen. Weil dies in anderen Ländern, wie zum Beispiel Spanien, Italien und den USA, anders sei, erwachse der Luftfahrt in Deutschland daraus ein Wettbewerbsnachteil. Der werde immer größer, denn "jeder neue Vorfall, jeder neue Anschlagsversuch sorgt für zusätzliche Maßnahmen", die zwar die Sicherheit verbesserten, aber auch die Kosten in die Höhe trieben.