Zur Grundlage seines Urteils macht Cornelius Meyer, Vorstand der Kooperation Best Reisen, eine Umfrage, an der sich mehr als ein Drittel der 610 Best-Büros beteiligte. Demnach erwartet eine Mehrheit von 54 der Büros Prozent Umsatzrückgänge von bis zu zehn Prozent oder mehr, 28 Prozent rechnen mit Verlusten von bis zu fünf Prozent. "Gerade in der Hauptbuchungsphase, in der 70 Prozent der Umsätze gemacht werden, wird es durch die verlängerten Prozesse zu den gravierendsten Einbußen kommen", warnt Meyer. "Was als begrüßenswerter Verbraucherschutz gedacht war, entpuppt sich als dramatische wirtschaftliche Herausforderung für den Reisevertrieb."