Das Robert-Koch-Institut hat sieben Länder von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete gestrichen. Neben Singapur zählen dazu Brunei Darussalam, El Salvador, Gabun, Nicaragua, São Tomé und Príncipe sowie St. Kitts und Nevis. RKI
Das Robert-Koch-Institut hat sieben Länder von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete gestrichen. Neben Singapur zählen dazu Brunei Darussalam, El Salvador, Gabun, Nicaragua, São Tomé und Príncipe sowie St. Kitts und Nevis. RKI
Reisebüroorganisationen und Verbände sind alarmiert, die Regierung des Freistaates Sachsen zeigt sich unbeeindruckt. Die Debatte um die Verhältnismäßigkeit der Schließung von Ladenlokalen im stationären Vertrieb geht in die nächste Runde.
"Coronabedingt mussten wir wegen zu hoher Inzidenzen die geplanten Inforeisen nach Mauritius, Fuerteventura und Madeira kurzfristig absagen", teilt der Veranstalter mit. Sobald die Ansteckungszahlen in Deutschland signifikant gesunken seien, werde Alltours Ersatztermine anbieten und die Reisen nachholen.
Nachdem Düsseldorf den Rosenmontagszug wegen Corona vom 28. Februar auf den 8. Mai verschoben hat, regt sich Widerstand bei den rheinischen Nachbarn. Köln, Bonn und Aachen lehnen "die willkürliche Verschiebung der Session" strikt ab. Der Karneval sei "kein reines Partyevent, das man beliebig planen und verschieben kann", so das Kölner Festkomitee. "In Düsseldorf sorgen rein wirtschaftliche Gründe dafür, dass alle Regeln des Brauchtums über Bord geworfen werden". Beim Karneval verstehen sie im Rheinland eben keinen Spaß. Kölner Express
Die EU-Kommission will, dass für Reisen in Europa nicht mehr die Coronalage im Herkunfts- und Zielland ausschlaggebend ist, sondern der Besitz eines gültigen Covid-Zertifikats für Geimpfte, Genesene und Getestete. Weil der Impfschutz mit der Zeit schwächer wird, sollen Geimpfte spätestens neun Monate nach Ende ihrer ersten Impfserie eine Booster-Impfung nachweisen, damit das Zertifikat gültig bleibt. Die Vorschrift soll am 10. Januar in Kraft treten. FAZ
Es ist einen letzten Versuch wert, dachte sich Toni Wessels, nachdem seiner Agentur das Kurzarbeitergeld gestrichen wurde. Der Inhaber des Kasseler Reisebüros Westour wandte sich über ein Kontaktformular an das Arbeitsministerium. Eine Mitarbeiterin nahm sich des Falls an und bestätigte seinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld. "Der Arbeitsausfall beruhe auf einer behördlichen Maßnahme", ergab die erneute Prüfung der Anträge. FVW
In den vergangenen Monaten beherrschte die Deltavariante das Infektionsgeschehen weltweit, nun verbreitet sich im südlichen Afrika eine Mutation, die noch ansteckender als Delta sein soll. Bisher läuft sie unter dem Kürzel B.1.1.52. Großbritannien hat bereits Konsequenzen gezogen und stellt den Flugverkehr nach Südafrika, Namibia, Botswana und Zimbabwe heute ein. Israel verbietet die Einreise aus diesen Ländern. Tagesschau
83 Prozent der vom Kurzreisen-Portal kurz-mal-weg.de (KMW) befragten Reiseinteressenten wollen auch nach der Coronapandemie öfter in Deutschland oder nahegelegenen Destinationen ihren Urlaub verbringen. Bei zwei Dritteln ist Corona der ausschlaggebende Grund, einen heimatnahen Urlaub zu wählen.
Die Ampelkoalition schreibt sich auf die Fahnen, den Tourismusstandort Deutschland „nach der Corona-Krise nachhaltig, klimafreundlich, sozial gerecht und innovativ zu gestalten“. Der Auslandstourismus wird im Koalitionsvertrag nicht erwähnt.
In Bayern reißen aktuell elf Landkreise die 1.000er-Schwelle der Inzidenzen, die zum Lockdown führt. Auch das Ostallgäu ist davon betroffen, dort gilt ab 26. ein dreiwöchiger Lockdown, Hotels müssen schließen. Hessen setzt in Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen auf 2G. Für Diskotheken gilt 2G-plus. BR, Frankfurter Rundschau, Handelsblatt (Überblick)