Die European Technology & Travel Services Association (ETTSA) hatte Ende Mai von der EU-Kommission für ihre Klage gegen die GDS-Gebühr der Lufthansa-Gruppe eine Abfuhr erteilt bekommen. Zuvor hatte sich die Kommission rund drei Jahre Zeit damit gelassen, zu prüfen, ob die Gebühr gegen den Code of Conduct, also den EU-Verhaltenskodex zu Computerreservierungssystemen, verstößt. Nun hat die ETTSA bei der "Europäischen Ombudsfrau" Emily O’Reilly offiziell Beschwerde gegen die Entscheidung der EU-Kommission eingelegt. Aufgabe der Bürgerbeauftragten ist es, Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen bei Problemen mit Verwaltungseinrichtungen der EU zu unterstützen.