Als Fluggesellschaft ist sie ein Winzling, und doch verkauft Hahn Air mit Hilfe der Reisebüros Flugtickets für rund eine Milliarde Dollar.
Als Fluggesellschaft ist sie ein Winzling, und doch verkauft Hahn Air mit Hilfe der Reisebüros Flugtickets für rund eine Milliarde Dollar.
Optimierungswahn, Rationalisierung und der Verfall guter Sitten sind eine Erklärung dafür. Laut Fachleuten geben Firmen sogar Jobanzeigen auf, um wirtschaftlich gut dazustehen oder gar Druck auf die eigenen Mitarbeiter auszuüben. Den Posten selbst, gibt es gar nicht. Bewerbungen auf derart fiktive Inserate bleiben selbstredend ohne Antwortschreiben. Wirtschaftswoche
Nach den Berechnungen eines Wissenschaftlers spielt Bargeld dort in spätestens fünf Jahren keine Rolle mehr. Viele Händler akzeptieren schon heute ausschließlich EC- und Kreditkarten und Busfahrscheine. Öffentliche Toiletten kann man nur noch mit Karte bezahlen. Sieben von zehn Einwohnern des skandinavischen Landes leben bereits ohne Bargeld. Süddeutsche
Es ist alle Jahre wieder ein Thema und trifft oft – aber nicht nur – gerade diejenigen, die nicht so oft verreisen und deshalb bei der Ankunft am Urlaubsziel nicht so routiniert, ein wenig aufgeregt und vielleicht auch erschöpft sind. Der Flughafen des beliebtesten Reiseziels der Deutschen, Mallorca, hat nun auf seiner Website eine Reihe von Hinweisen veröffentlicht, die Urlauber vor den häufigsten Maschen von Dieben und Trickbetrügern schützen sollen. Dabei betont er ausdrücklich, dass der Airport von Mallorca einer der sichersten der Welt sei und dass es unwahrscheinlich sei, dort bestohlen zu werden. Dennoch sei es „immer weise, in fremden Ländern besonders aufmerksam zu sein", schreibt er im Hinblick auf seine Typologie.
Guido Wiegand ist Marketingchef des Studienreisespezialisten Sudiosus. Reise vor9 sprach mit ihm über die Entwicklungen im gemeinsamen Marketing mit Reisebüros.
Weil sie nichts zu essen hatten, gaben die Mütter ihren Kindern gekochtes Gras. Als das alle war, aßen sie einen Brei aus kleingeschnittener Pappe. Hauptsache das Hungergefühl ging endlich weg. Ihre Heimatstadt Mosul ist ein Trümmerhaufen. Wer dem grausamen Terror des IS entkam, flüchtete in eines der Lager im Nordirak. Fast eine Million Menschen harrten dort aus, doch Nahrung für die Kinder von Mosul gab es nicht. Die kam schließlich aus Deutschland mit dem Flugzeug über Erbil, mehrere hundert Euro-Paletten Gläschen, Pulver und Wasser für die Kleinsten.
In der Regel kommunizieren Fluggesellschaft Flugplanänderungen ziemlich schnörkellos. Reisebüros und Veranstalter werden damit konfrontiert und dürfen ihren Kunden schmackhaft machen, dass sie nicht wie geplant morgens um elf, sondern mitten in der Nacht oder spät am Abend in den Urlaub fliegen. Das war’s. Dass es auch anders geht, zeigt die Schweizer Fluglinie Edelweiss, deren Kunden in letzter Zeit, wie auch bei anderen Airlines, zahlreichen Flugplanänderungen ausgesetzt waren. Wie das Schweizer Fachblatt "Travel Inside" berichtet, wandte sich die Airline nun in einem Entschuldigungsschreiben an ihre Partner. Darin verweist sie darauf, dass die teils massiven Flugplanänderungen auf die "außergewöhnlichen Marktveränderungen" zurückzuführen seien, deren Auslöser die Pleiten von Airberlin und Niki gewesen seien. "In dessen Folge war lange unklar, welche Slots im Sommer 2018 verfügbar sein würden. Diese Ungewissheit wurde dadurch verstärkt, dass mit Laudamotion in Zusammenarbeit mit Ryanair ein neuer Anbieter zunächst die Aufnahme von 30 Flügen pro Woche ab Zürich ankündigte, um sich wenige Wochen später – kurz vor Beginn der Sommer-Hochsaison – wieder zurückzuziehen", schreibt Edelweiss.
Nachdem die Airline kürzlich virtuelle Fenster in der mittleren Suite ihrer First Class vorstellte, denkt Emirates-Chef Tim Clarke nun über Flugzeuge nach, die ganz ohne Fenster auskommen. Das hätte viele Vorteile, sinniert Clarke. Der Flugzeugrumpf wäre stabiler und leichter, die Maschinen könnten höher fliegen und würden weniger Treibstoff verbrauchen. Zudem seien die virtuellen Bilder noch besser als das Original. BBC
Der Kontinent stand lange Zeit nicht weit oben auf der Liste der Wellness-Destinationen. Das könnte sich ändern. Anbieter wie der Safari-Veranstalter Singita berichten, dass Kombinationsangebote von Naturerfahrung und Luxus-Wellness mit lokalem Angebot an Bio-Ernährung auf ein wachsendes Interesse stoßen. Die Luxus-Gäste suchen Entschleunigung, am besten ohne Smartphone und Google Maps. Skift
US-Forscher haben herausgefunden, dass man die Zeit zwischen Meetings und Terminen kürzer wahrnimmt, als sie tatsächlich ist und deswegen größere Aufgaben erst gar nicht angefangen werden. Und das wirkt sich negativ auf die Produktivität aus. Die Wissenschaftler empfehlen daher, mehrere Meetings ohne Pause nacheinander und längere Arbeitsphasen zu planen. T3N