Nachdem die EU-Kommission am Freitag angekündigt hat, dass sie sich mit der Entscheidung zur Übernahme von Niki durch Lufthansa bis zum 21. Dezember Zeit lassen will, ist das Tauziehen um die Startrechte der insolventen Airline neu entbrannt. Tags zuvor hatte Lufthansa-Chef Carsten Spohr in Brüssel konkrete Vorschläge eingereicht, mit denen die Übernahme von Niki durch Lufthansa ermöglicht werden soll. Dabei habe Lufthansa weitreichende Zugeständnisse gemacht, nachdem EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager erhebliche Bedenken dagegen geäußert habe, den Deal durchzuwinken, berichtet die Nachrichtenagentur DPA unter Berufung auf "Beteiligte“. Der Konzern sei bereit, auf eine größere Zahl von Start- und Landerechten, unter anderem in Berlin, Düsseldorf oder Palma de Mallorca zu verzichten.