Rund um die krisengeplagte Airberlin spitzt sich die Situation immer weiter zu. Neben ihren Finanzen hat die Airline auch den operativen Betrieb weiterhin nicht im Griff. Die "Welt" berichtet unter Berufung auf Daten des Fluggastportals EU Claim, die Zahl ausgefallener und verspäteter Flüge sei im Juni noch größer als im Mai. So habe es im Juni bisher im Schnitt jeden Tag 24 sogenannte Problemflüge gegeben. In den ersten fünf Monaten des Jahres seien es 18 pro Tag gewesen. Als Problemflüge wurden Annullierungen und Verspätungen von mehr als drei Stunden gewertet. Den Negativrekord in diesem Monat hält demnach der 1. Juni, an dem es zu 47 Problemflügen, darunter 44 Streichungen und 3 Verspätungen, gekommen sei. Seit der Einführung des Sommerflugplans am 26. März seien 1.541 Flüge von Airberlin von und nach Deutschland ausgefallen.