Von Christian Schmicke
Von Christian Schmicke
So beliebt sie auch sind, Kreuzfahrten haben eine Menge Kritiker und sogar Gegner. Das zeigt die aktuelle Ausgabe des vom Marktforschungsinstitut Nordlight Research herausgegebenen Trendmonitors Deutschland. Immerhin geben 14 Prozent der befragten Bundesbürger an, Kreuzfahrten zu lieben, und weitere 20 Prozent, aus Neugier künftig einmal eine Kreuzfahrt auszuprobieren sowie zehn Prozent, innerhalb der nächsten zwei Jahre eine Hochsee-Kreuzfahrt unternehmen zu wollen.
Davon ist Markus Heller, Chef der Unternehmensberatung Dr. Fried & Partner, überzeugt. Auf der Basis einer Studie zu Strukturveränderungen im deutschen Reisemarkt stellte er auf dem FVW-Kongress der fest, Booking decke mit eigenen Portalen und dem Zukauf von Metasearchern bereits viele Bereiche der Touristik ab. Mit dem Kauf des Gastro-Reservierungsportals Opentable mische der Konzern nun auch bei "schnelldrehenden“ Produkten mit. In diesem Sektor, der sich gegenüber Hotelreservierungen und Reisen durch die erheblich häufigere Nutzung auszeichnen, sei Booking bislang noch nicht vertreten gewesen. Im Zuge der Ausbreitung in sämtliche Bereiche der Branche und ausgestattet mit einem riesigen Stamm an Kundendaten nähere sich Booking dem Vorbild Amazon, an dem sich viele touristische Sektoren orientieren wollten, immer stärker an.
Dies hat der Kranich bereits im Frühjahr für den deutschen Markt angekündigt und in anderen Ländern bereits umgesetzt. Ab dem 9. Oktober sind die günstigsten Tickets der Lufthansa, (Tarifklassen Economy Light und Business Saver) ausschließlich auf direkten Vertriebs- und NDC-Buchungskanälen, inklusive der LH-Website, verfügbar. Touristik Aktuell
Vergangene Nacht sind einige Airlines mit ihren Check-in-Schaltern und Gepäckaufgaben in ein anderes Terminal gewechselt. Eurowings zog ins Terminal 1 (zuvor T2), British Airways, Vueling, Iberia, Aer Lingus und Tarom wechselten ins Terminal 2 (von T1). Touristik Aktuell
Die neue Optik von Tripadvisor, der weltgrößten Reise-Website, lehnt sich an das Social-Media-Portal an und auch die Funktionalität erinnert an Facebook. Im Zentrum der neuen Homepage steht künftig der Reise-Feed, der ähnlich wie bei Facebook funktioniert, jedoch ausschließlich Reiseinhalte enthält. Hier lassen sich relevante Informationen für die Reise schneller finden.
Aufgrund einer neuen Aufteilung wechseln mehrere Airlines in der Nacht vom 18. auf 19. September in ein anderes Terminal. Eurowings zieht ins Terminal 1 (zuvor T2) – British Airways, Vueling, Iberia, Aer Lingus und Tarom wechseln ins Terminal 2 (von T1). Für Passagiere sind Check-in und Gepäckaufgabe zum Stichtag nur noch im neu zugewiesenen Terminal möglich. Touristik Aktuell
Klare Kante zeigt der Reiseveranstalter aus Australien gegen eine besondere Form des "Volontourism", bei dem Besuche oder die Betreuung von Kindern in Waisenhäusern durch Reisende aus wohlhabenden Ländern im Mittelpunkt stehen. Während weltweit mehr als acht Millionen Kinder in Waisenhäusern und Pflegeheimen lebten, hätten in Wirklichkeit vier von fünf Kindern ein lebendes Elternteil oder Familienmitglied, berichtet der auf Gruppenreisen spezialisierte Veranstalter. Ein Besuch in einem Waisenhaus, um Geld zu spenden oder dort einige Zeit Kinder zu betreuen, scheine auf den ersten Blick eine gute Idee zu sein, doch oft würden diese Kinder ausgebeutet, um Touristengelder einzunehmen.
Dort könnte er am späten Montag auf Land treffen. Der Sturm, der sich bei den Kapverdischen Inseln gebildet hat, ist Richtung Norden unterwegs. Nach aktuellen Prognosen Prognosen erreicht er am Vormittag des 15. September die westlichen Azoren-Inseln Pico, Faial und Graciosa. Hier ist während des Durchzugs von Helene mit Windböen bis zu 110 Stundenkilometern und starken Niederschlägen zu rechnen. Unter dem Einfluss einer starken Südwestströmung zieht "Helene" vermutlich schnell über die Azoren hinweg und erreicht am Abend des 18. September den Süden Irlands und später den Westen Großbritanniens. Allgemein wird damit gerechnet, dass sich der Tropensturm bis dahin unter dem Einfluss kühlerer Wassertemperaturen zum Sturmtief abgeschwächt hat.
Ausflüge und Events sind in der Touristik offenbar das nächste große Ding. Von Hotelbuchungsplattformen über OTAs bis hin zu Google stürzen sich zahlreiche Akteure auf das Geschäftsfeld, das auf der einen Seite noch durch den Verkauf durch Reiseleiter im Hotel und Werbeaktivitäten kleiner Anbieter vor Ort sowie junge, spezialisierte Unternehmen wie Get Your Guide andererseits geprägt ist. Bereits im Februar erklärte auch Tui-Chef Fritz Joussen, dass dieser von den klassischen Reiseanbietern bislang eher hemdsärmelig angegangene Bereich nun zum strategischen Wachstumsfeld des Konzerns werden solle.