Lobbyarbeit in Reinkultur oder seriöses Ergebnis? Eine aktuelle Studie der European Technology and Travel Services Association (ETTSA) zum Hotelvertrieb stellt fest, dass der Direktverkauf kaum günstiger sei als der Vertrieb über indirekte Kanäle. So liege der Nettogewinn pro verkauftem Zimmer und Nacht im Direktvertrieb lediglich um 0,03 Prozent höher als beim Verkauf über OTAs oder GDS. Die Studie nimmt für sich in Anspruch, sämtliche Kostenfaktoren in die Betrachtung einbezogen zu haben – also beim Direktvertrieb nicht nur die unmittelbaren Kosten für die Buchungstechnik zu berücksichtigen, sondern auch diejenigen für aktive Kundenakquise, Online-Marketing und sonstige Werbung und Technologie.