In der Urabstimmung über den Manteltarifvertrag und den Vergütungstarifvertrag für die Piloten von Ryanair haben sich 96 Prozent der Teilnehmer dafür ausgesprochen, ihre Forderungen mit Hilfe von Streiks durchzusetzen. Diese sollen "aus Rücksichtnahme auf die Passagiere mindestens 24 Stunden vorab angekündigt" werden, erklärt die Pilotengewerkschaft Cockpit. Zudem räumt die Arbeitnehmervertretung der Airline noch eine Möglichkeit ein, Arbeitskämpfe zu vermeiden. "Wir geben Ryanair eine allerletzte Frist bis zum 6. August, um doch noch ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Leider ist dies bislang nicht erfolgt, und auch die Gespräche am vergangenen Freitag blieben ohne den erhofften Fortschritt", sagt Ingolf Schumacher, Vorsitzender Tarifpolitik bei der Gewerkschaft.