Die gute Nachricht zuerst: Die Umsätze im stationären Vertrieb sind 2017 ansehnlich gestiegen. Laut DRV setzten Reisebüros im vergangenen Jahr insgesamt 26,4 Milliarden Euro um, knapp fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Das Urlaubssegment legte dabei um fünf Prozent zu, der Geschäftsreisebereich wuchs im stationären Vertrieb um vier Prozent. Da zugleich die Zahl der stationären Büros um gut 300 auf 11.116 zurückging, verteilt sich der höhere Gesamtumsatz auf weniger Vertriebsstellen. Dies ermögliche es den Reisebüros, wirtschaftlicher zu arbeiten, fasst DRV-Präsident Norbert Fiebig zusammen. In den letzten Jahren sei der durchschnittliche Umsatz je Reisebüro trotz der Rückgänge im vergangenen Jahr um rund fünf Prozent gewachsen.