Parallel zu seiner Fertigstellung soll der geplante Hauptstadtflughafen gleich eine Erweiterung erhalten. Damit will der Chef von Deutschlands teuerster Baustelle, Engelbert Lütke Daldrup, Befürchtungen ausräumen, nach denen die Kapazität des neuen Airports schon bei der Eröffnung zu gering sein könnte. Das zusätzliche Terminal 2 soll eine Kapazität von jährlich sechs Millionen Passagieren haben und die Gesamtkapazität des BER bei seiner Eröffnung auf 28 Millionen Passagiere. Zusammen mit dem Flughafen Schönefeld, der bis Ende 2025 in Betrieb sein soll, schaffe der Flughafenstandort so gut 40 Millionen Passagiere pro Jahr, kündigt Lütke Daldrup an. Das Passagieraufkommen aus Tegel und auch das zu erwartende Wachstum der nächsten Jahre werde „am BER mehr Platz und bessere Bedingungen haben, als wir das bisher anbieten können“, sagt er. Insbesondere die immer stärker werden Low-Cost-Airlines bekämen mit dem zusätzlichen Terminal „optimale Voraussetzungen, mehr Passagiere von und nach Berlin zu fliegen“.