Das sagt jedenfalls der aktuelle Tourismusindex, den die Marktforscher der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) für den Bundesverband der deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) ermittelt haben. Das generell positive Konsumklima in Deutschland verhelfe nicht nur der Reiselaune zu einem stabil hohen Niveau, sondern führe auch dazu, dass die Menschen sich insgesamt mehr gönnten, interpretiert BTW-Präsident Michael Frenzel den Anstieg des index-Wertes von 0,1 im Vorjahr auf 1,3. Der Rückblick auf die ersten sieben Monate des Jahres zeige zudem, dass die Deutschen immer häufiger mehr als einen Tag unterwegs seien. Acht Prozent weniger Tagesausflügen stehen laut BTW sieben Prozent mehr Reisetage auf Freizeittrips mit mindestens einer Übernachtung gegenüber. Mittlerweile gehe damit nur noch ein gutes Drittel aller Reisetage der Deutschen auf das Konto von Tagesreisen und Ausflügen. Die Bundesbürger investierten ihre freien Tage "häufiger in längere Reisen und weniger in einfache Ausflüge“, so Frenzel.