Thomas Bösl griff bei der Tagung seiner Reisebürokooperation RTK am vergangenen Wochenende einen altbekannten Konflikt auf, der bei den Reisebüros gleichwohl den Charakter eines Reizthemas nicht verloren hat. Der RTK-Chef mahnte von den Veranstaltern kundengerechtere Lösungen beim Versand der Reiseunterlagen an. Diese versuchten nach wie vor, und in immer stärkerem Maße, den Versand ausschließlich auf elektronischem Weg anzubieten. Ihre Argumentation: Angesichts der nahezu flächendeckenden Internet-Nutzung quer durch alle Altersgruppen wünsche die überwältigende Mehrheit der Kunden keine gedruckten Dokumente mehr. Das sei eine Behauptung, die der Realität im Reisebüro-Alltag nicht entspreche, formulierte Bösl in seiner Eröffnungsrede unter starkem Applaus der RTK-Mitglieder.