Anschläge und politische Unruhen wirken sich auf das Buchungsverhalten der Bundesbürger aus, aber die Folgen sind insgesamt überschaubar. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Umfrage, die das Online-Reisebüro Holidaycheck beim Marktforschungsinstitut Yougov in Auftrag gegeben hat. Von den 2.000 befragten Bundesbürgern gab knapp jeder zehnte an, aufgrund der Gefahren grundsätzlich seltener zu reisen. Immerhin rund ein Drittel der Befragten lässt sich von Anschlägen und Unruhen bei der Wahl des Reiseziels beeinflussen. Der Trend der Nachfrageverschiebung von östlichen in als sicherer empfundene westliche Zielgebiete werde sich 2017 weiter fortsetzen, prognostiziert Holidaycheck deshalb. Während nach Erkenntnissen der Umfrage nur fünf Prozent der Deutschen langfristiger buchen, um Kapazitätsengpässen in beliebten Regionen vorzubeugen, bucht knapp jeder Zehnte kurzfristiger, um sich an der aktuellen Sicherheitslage orientieren zu können. Knapp ein Viertel der Befragten gibt an, sich nicht in der Urlaubsplanung beeinflussen zu lassen.